Zum Hauptinhalt springen

Der Trick mit dem Knick

Ihr kennt sie bestimmt auch, diese typischen Handbewegungen, die man sofort mit einem bestimmten Gegenstand verbindet: ein Selfie machen, Parfum aufsprühen, im Auto einen Gang einlegen … und eine Tafel Schokolade öffnen. Seit 50 Jahren nimmt man sie in beide Hände und bricht sie beherzt auf. Denn genau so lange gibt es den Knick-Pack.
15.07.2026 von Petra Lesedauer: ca. 3 Minuten

Und der gehört inzwischen genauso zu Ritter Sport wie das Quadrat und die bunten Sortenfarben. Die Verpackungsinnovation aus dem Sommer 1976 knüpft in gewisser Weise an Clara Ritters Idee mit der quadratischen Schokolade an. Ihr ging es darum, eine Schokolade zu machen, die in jede Jackentasche passt, ohne zu zerbrechen. Die Entwicklung des Knick-Packs fällt in eine Zeit, in der die Menschen immer mobiler wurden. Deshalb ging es beim Knick-Pack nicht nur um das einfache Öffnen, sondern auch um das Wiederverschließen. Der Slogan von damals lautete übrigens: „Der Trick mit dem Knick und die Masche mit der Tasche.“ Ritter Sport wurde die Schokolade für unterwegs. Eben einfach praktisch.

Der quadratischen Form, den bunten Farben und dem Knick-Pack sind wir – wie ihr alle wisst – bis heute treu geblieben, und auch das Design wurde im Laufe der Jahre immer nur leicht modifiziert. Die größte, aber vermutlich am wenigsten wahrgenommene, Veränderung betrifft das Material. Der erste Knick-Pack vor 50 Jahren bestand noch aus einen Verbundmaterial, bei dem drei unterschiedliche Materialien untrennbar miteinander verbunden waren – wie der Name schon sagt. Eine Wiederverwertung machte das unmöglich. Seit 1991 verwenden wir eine recyclingfähige Einstofffolie aus Polypropylen.

Das war ein wichtiger Schritt, denn damit hatten wir ein Material, das als Wertstoff in Kreisläufen gehalten werden kann, und eine Verpackung, die mit geringem Materialeinsatz eine hohe Produktsicherheit und einen hohen Produktschutz bietet.

Langfristiges Ziel beim Thema Verpackung bleibt für uns ein Material aus nachwachsenden Rohstoffen. Ihr erinnert euch sicher an unseren Prototypen „In Papier“ und erste Versuche mit einer papierbasierten Verpackung. Zunächst erschienen die ja durchaus vielversprechend. Aber dann mussten wir feststellen, dass es ausgerechnet die für Ritter Sport so typische Vielfalt ist, die eine besondere Herausforderung mit sich bringt: Die bisher am Markt verfügbaren Papiere sind nicht für alle Sorten geeignet. So sind die Cornflakes in der Knusperflakes zu scharfkantig für Papier und die Rosinen in der Rum-Trauben-Nuss enthalten zu viel Feuchtigkeit. Bei der Honig-Salz-Mandel oder der Salted Caramel bilden sich in einer Papierverpackung durch den Salzgehalt Wassertröpfchen. Qualitätseinbußen, die wir nicht hinnehmen wollen. Denn Produktschutz und Produktsicherheit stehen für uns immer an erster Stelle.

Und so feiert in diesem Sommer der Knick-Pack einen runden Geburtstag – eine clevere Verpackungslösung, die trotz Optimierungspotenzial das Beste ist, was wir aktuell zur Verfügung haben.

Zurück zur Startseite

4 Kommentare

Schreibe einen Kommentar
Pflichtfelder
  1. Mason Gastrell sagt:
    29.09.2026 um 15:23 Uhr

    Networking is good for business but it can also be bad for business when you fall into the wrong hands, through networking i was introduced to an investment company, they told me my money would work for me and i will be receiving 15% of my investment every month, which i actually received for the first three months, i got too comfortable and invested more that was when they stopped replying to my messages, i was left with no profit at all….. I came across macprivateinvestigators@gmail.com also through networking, at first i was not sure if they were real but they proved me wrong by returning my entire investment to me. Now i network with caution.

  2. Klaus Schmidt sagt:
    04.09.2026 um 19:46 Uhr

    Der Trick mit dem Knick, hat bei der
    „Die Aromatische 74%“ bei mir leider noch nie funktioniert. Wenn ihr die Tafel mit nur noch 75 Gramm herstellt, sollte ich sie auch wie gewohnt öffnen können. Nach dem knicken ist die Tafel immer noch nicht geöffnet und es nervt jedes Mal aufs Neue da herumzuwurschteln bis das Papier geöffnet ist.

  3. Julius Steinert sagt:
    02.09.2026 um 14:26 Uhr

    I mog Schoklad

    Warum ist es bloß so, dass Plastik für alle Anwendungen so ein gutes Material ist? Irgendwie schade

  4. Janine sagt:
    30.08.2026 um 22:01 Uhr

    Ich habe den KnickPack bis zur aktuellen Umstellung meiner Lieblingsscholodade geliebt. Jetzt fehlen 25gr Schokolade, die kleinen 5×5 Stückchen sind auf 4×4 stücke geschrumpft und der KnickPack funktioniert nicht mehr.
    Mit dem durchbrechen der 75 gr Schokolade geht die Verpackung nicht mehr auf. Es ist bleibt an der naht verschlossen und man kann diese nicht auf ziehen weil man keinen Packan hat.
    Schade das ich mich nicht mehr auf das Erlebnis des öffnens freue.